Lernende spezialisieren sich oft unbeabsichtigt - viel lesen, wahrend kaum gehort wird, oder standig horen, wahrend selten gelesen wird. Beide Fahigkeiten entwickeln sich schneller, wenn zusammen geubt, als wenn isoliert geubt, weil Lesen und Horen unterschiedliche, sich erganzende Teile des Sprachverstandnisses starken.
Was Lesen aufbaut, das Horen nicht kann
Lesen gibt Zeit - Zeit zum Pausieren, erneuten Lesen, ein Wort nachschlagen und einen Satz im eigenen Tempo verarbeiten. Das macht es hervorragend geeignet, Wortschatz und grammatikalisches Verstandnis sorgfaltig und bewusst aufzubauen. Was es allein nicht gut aufbaut, ist die Fahigkeit, Sprache in naturlicher Sprechgeschwindigkeit zu verarbeiten, da Lesen uberhaupt keinen Zeitdruck auferlegt.
Was Horen aufbaut, das Lesen nicht kann
Horen erzwingt Echtzeitverarbeitung - man kann ein Gesprach nicht pausieren, wie man eine Seite pausiert, was das Gehirn trainiert, Sprache in der tatsachlichen Sprechgeschwindigkeit zu verarbeiten. Es setzt einen auch Aussprache, Intonation und verbundenen Sprechmustern aus, die reiner Text nie vermittelt. Was Horen allein schlecht macht, ist Zeit zu geben, um unbekannten Wortschatz zu klaren, da gesprochene Sprache weiterlauft, bevor man etwas nachschlagen kann.
Warum die Kombination beide Lucken schliest
Ein Transkript zu lesen, wahrend man das entsprechende Audio hort - eine Technik, manchmal als Kombination von Eingabekanalen beschrieben - erlaubt es, die Starken des einen zu nutzen, um die Schwachen des anderen abzudecken. Man bekommt die Verarbeitungsgeschwindigkeit und Aussprachengegenwart des Horens, zusammen mit der Fahigkeit zu pausieren, zu ubersetzen und zu klaren, die Lesen bietet, beides gleichzeitig auf exakt denselben Inhalt angewendet.
TransLearns Transkriptionsfunktion auf diese Weise nutzen
TransLearns Echtzeit-Transkription verwandelt gesprochenes Audio in lesbaren Text und erlaubt es, mit einem Transkript mitzulesen, wahrend man hort, unbekannte Worter in dem Moment per Antippen zu ubersetzen, in dem man sie hort, und zuruckzugehen, um Unklares erneut zu lesen, ohne die Stelle im Audio zu verlieren. Das kombiniert die beiden Eingabekanale direkt, statt sie als separate, unabhangige Lernaktivitaten zu behandeln.
Ein einfacher Weg zum Einstieg
Wahlen Sie einen kurzen Audioclip - ein paar Minuten eines Podcasts, Videos oder einer Aufnahme - und gehen Sie ihn zweimal durch. Zuerst horen Sie, wahrend Sie das Transkript lesen, ubersetzen und klaren nach Bedarf. Zweitens horen Sie erneut ohne das Transkript und bemerken, wie viel mehr Sie jetzt rein per Ohr verstehen, da Sie Wortschatz und Struktur bereits beim ersten Durchgang geklart haben.